Räumstelle Eckertal

Kampfmittelbelastungen im Bereich der ehemaligen Luftwaffenmunitionsanstalt (Muna) Eckertal-Schimmerwald bestanden im Wesentlichen aus Kampfmittelresten durch Sprengungen des Luftwaffendepots kurz vor Ende des 2. Weltkrieges. Mit der aktuellen Kampfmittelräummaßnahme war die seit 1974 andauernde, systematische Kampfmittelräumung im munitionsbelasteten Schimmerwald zum Abschluss zu bringen.

Das einzusetzende Räumverfahren richtete sich nach der vorgefundenen Belastungssituation. Gering belastete Bereiche wurden durch vollflächige, punktuell bodeneingreifende Kampfmittelräumung, stark belastete Bereiche flächig durch den Abtrag von Boden (Volumenräumung) und Siebung des Materials von Kampfmitteln geräumt.

Hervorzuheben ist eine Vielzahl von Bomben inklusive großkalibriger deutscher Fliegerbomben bis 1.600 kg, die im Zuge der Räummaßnahme sichergestellt wurden.

Die Räummaßnahme wurde durch das Ingenieurbüro Döring von der Planung bis zur Fertigstellung ingenieurtechnisch begleitet.