Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Alte Kelleranlagen aus der Lagerzeit der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück (1939 bis 1945) und einer Nach­nutzung durch die WGT, die nur teilweise sichtbar und zugänglich waren, waren von Abfällen zu beräu­men und verkehrssicher der Stiftung Gedenkstätte Ravensbrück zu übergeben. Die Kelleranlagen sind als Teil der Gesamtanlage denkmalgeschützt. Weiter waren eine Baracke und 2 Schleppdächer unter Denkmalauflagen abzubrechen.

Das Projektmanagement erforderte wegen der besonderen Geschichte des Ortes den sensiblen Um­gang bei Planung und Abbruch. Die Arbeiten wurden bauhistorisch begleitet. Die Notwendigkeit einer aufwändigen Projektumplanung ergab sich, als die bisher vollkommen unbekannten, riesigen Ausmaße der Keller­anlagen sichtbar wurden und sich die darin befindlichen Abfälle allesamt als gefährlich und teilweise besonders schwierig in der Entsorgung (Ölschlamm, unsortierbare, asbest­verunreinigte gemischte Abfälle) her­ausstellten.